
Die Seehoheit der mächtigsten Marine der Welt zerschellt an den zerklüfteten Küsten des Persischen Golfs. Während Washington mit einer erneuten Seeblockade iranische Häfen abschnürt, droht Teheran mit der Kaperung sämtlicher Energietransporte aus der Region. Alana und Ben blicken auf das Jahr 1988 zurück, als amerikanische Streitkräfte große Teile der iranischen Marine ausschalteten. Doch der Sieg von damals gebiert die bittere Realität der Gegenwart. Teheran zog gnadenlose Schlüsse aus seiner historischen Niederlage und stampfte ein radikal asymmetrisches Waffenarsenal aus dem Boden. Statt auf klassische Kriegsschiffe setzt das Regime heute auf Tausende Drohnen und Marschflugkörper, die tief in unbezwingbaren Bergfestungen lauern. Alana und Ben enttarnen den amerikanischen Irrglauben, maritime Feuerkraft allein genüge zur Kontrolle dieser Wasserstraße.
Trotz monatelanger Luftangriffe durch amerikanische und israelische Streitkräfte bleiben die unterirdischen Raketenstellungen des Iran funktionsfähig. Satellitenbilder beweisen vielmehr, dass iranische Gegenschläge beträchtliche Schäden an US-Stützpunkten anrichten. Zwingt diese Strategie der Nadelstiche das Pentagon nun in ein unlösbares Dilemma? Um die Straße von Hormus endgültig zu sichern, müssten amerikanische Bodentruppen einen 600 Kilometer langen Küstenstreifen samt der Millionenstadt Bandar Abbas erobern. Alana und Ben konfrontieren die harte Wahrheit, dass Washington vor einer solchen Bodenoffensive zurückschreckt. Gleichzeitig arbeiten sie heraus, dass Ronald Reagan einst genau dort triumphierte, wo Donald Trump heute faktisch scheitert. Die beiden enthüllen, wie ein technologisch überlegener Riese in einen Stellungskrieg gerät, den er aus der Luft niemals gewinnen kann.
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