Das groteske Kabinett des Trumpismus
Washington fühlt sich in diesen Tagen weniger wie das Epizentrum globaler Macht an, sondern vielmehr wie das Set einer bizarren, außer Kontrolle geratenen Reality-Show, bei der die Regie längst an […]
Washington fühlt sich in diesen Tagen weniger wie das Epizentrum globaler Macht an, sondern vielmehr wie das Set einer bizarren, außer Kontrolle geratenen Reality-Show, bei der die Regie längst an […]
Washington präsentiert sich in diesen Tagen nicht als strahlende Kapitale einer selbstbewussten Demokratie, sondern als nervöses Machtzentrum, das von Paranoia und demonstrativer Härte zerfressen wird. Wer derzeit durch die Straßen
Wer in diesen Tagen durch die Wandelgänge des Kapitol-Komplexes geht oder die geschäftigen Flure des Justizministeriums an der Pennsylvania Avenue beobachtet, spürt eine eigentümliche, schneidende Kälte. Es ist nicht die
Wer an diesem brütend heißen Augustmorgen den Dupont Circle im Herzen Washingtons überquert, blickt unweigerlich in die stählernen Augen einer besetzten Hauptstadt. Vier schwer bewaffnete Soldaten der Nationalgarde, flankiert von
Es ist ein später Sommermorgen in Washington, und die politische Großwetterlage hat längst einen Zustand erreicht, in dem das Absurde zur täglichen, zermürbenden Routine verkommen ist. Unter der amtierenden Administration
Die politische Großwetterlage in Washington ist im Sommer dieses Jahres von einer beispiellosen Dissonanz geprägt. Es ist, als würde man dabei zusehen, wie bei einem gigantischen Gefährt die Bremsen gelöst
Der August in Washington besitzt für gewöhnlich die klebrige, träge Ruhe eines echten Atempause-Monats. Es ist jene Zeit im Jahr, in der die feuchtheiße Luft über dem Potomac River flimmert,
Es gärt unaufhörlich im politischen Maschinenraum der amerikanischen Rechten. Wer die gegenwärtige Großwetterlage in den Vereinigten Staaten verstehen will, darf nicht nur auf die polierten Rednerpulte des Kapitols blicken, sondern