Autorenname: Nurit Dorn

Podcast, Politik, Ukraine, USA

Die Kälte von Abu Dhabi: Wie Putins „Anchorage-Formel“ und Trumps Deal-Wahn die Ukraine in die Zange nehmen

Es ist ein Februar der Extreme, dieser Winter des Jahres 2026. Während am Persischen Golf, in den klimatisierten Konferenzräumen von Abu Dhabi, Diplomaten in maßgeschneiderten Anzügen über Grenzen und Garantien feilschen, herrscht in Kiew eine Kälte, die nicht nur physisch, sondern auch existenziell ist. […]

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Der Minneapolis-Kipppunkt: Wie eine Woche aus Blut, Beton und Lügen die Republik neu vermisst

Es ist eine Szene, die wie ein sorgfältig komponiertes Gemälde aus der Werkstatt eines zynischen Meisters wirkt, ein Diptychon der amerikanischen Gegenwart, das in seiner Gleichzeitigkeit kaum zu ertragen ist. Auf der einen Seite sehen wir den East Room des Weißen Hauses, getaucht in warmes, schmeichelndes Licht. […]

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Die Akten der Schande: Wie Tech-Titanen und Politiker den Predator Jeffrey Epstein normalisierten – und warum Washington jetzt einen Stellvertreterkrieg führt

Es ist der 30. Januar 2026. Ein kalter Wind weht durch die Korridore des Justizministeriums in Washington, doch die Kälte, die von den drei Millionen Seiten ausgeht, die an diesem Freitag öffentlich wurden, ist anderer Natur. Sie ist bürokratisch, sie ist detailliert, und sie ist zutiefst verstörend. […]

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Die Eiskönigin auf dünnem Eis: Wie Kristi Noem vom Trump-Liebling zum Gesicht des staatlichen Kontrollverlusts wurde

Es gibt Momente in der politischen Geschichte, in denen die Realität so wuchtig auf die ideologische Inszenierung prallt, dass das sorgsam errichtete Bühnenbild Risse bekommt. Ein solcher Moment ereignete sich letzten Samstag in Minneapolis. Ein Mann liegt am Boden, sein Leben entweicht, während umstehende Passanten nicht etwa zur Hilfe eilen können, sondern das Geschehen mit ihren Smartphones festhalten müssen – als einzig verbliebene Waffe gegen die offizielle Lesart der Ereignisse. […]

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Die Ministerin des Zorns: Wie Pam Bondi das US-Justizministerium zur persönlichen Waffe des Präsidenten schmiedet

Es war ein Samstag in Minneapolis, der die neue Zeitrechnung der amerikanischen Justiz einläutete. Während auf den winterlichen Straßen der Stadt das Blut von Alex Pretti, einem Intensivpfleger, noch nicht getrocknet war – erschossen von Bundesagenten der Grenzsicherung –, landete ein Brief auf dem Schreibtisch von Gouverneur Tim Walz. […]

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Der Minneapolis-Kipppunkt: Wie zehn Schüsse auf einen Krankenpfleger Washington an den Rand des Stillstands zwingen

Washington, D.C., ist eine Stadt der Rituale. Eines der verlässlichsten ist der theatralische Tanz um den Bundeshaushalt, ein Schauspiel aus Fristen, Drohungen und Deals in letzter Minute, das meistens damit endet, dass alles bleibt, wie es ist. Doch in dieser Woche, während der kalte Wind durch die Avenues der Hauptstadt pfeift und die Uhr unerbittlich auf die Deadline am Freitag um Mitternacht tickt, ist das Ritual zerbrochen. […]

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Der Bruch von Davos: Mark Carney und der Aufstand der Mittelmächte

Es gibt Momente in der Geschichte, in denen der Nebel der diplomatischen Höflichkeit verfliegt und die karge, brutale Architektur der Macht sichtbar wird. Der Januar 2026 wird als ein solcher Moment in die Annalen eingehen. Schauplatz dieser Entzauberung war das World Economic Forum in Davos, jener Ort, der einst wie kein zweiter für den Glauben an die globale Integration stand. […]

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Sicherheit als Waffe: Wenn der Heimatschutz zum Feind im Inneren wird

Es ist eine Ironie, so beißend wie die Januarkälte in Minneapolis: Jene Behörde, die einst aus der Asche von 9/11 stieg, um Amerika vor Feinden aus der Ferne zu schützen, richtet ihre Waffen nun auf die eigene Bevölkerung. Wenn man verstehen will, wie tief der Riss ist, der sich im Winter 2026 durch die Vereinigten Staaten zieht, muss man nicht auf die hitzigen Debatten im Kapitol schauen, wo ein Government Shutdown droht. […]

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Der taktische Rückzug: Warum Trump seinen „Feldherrn“ in Minneapolis opfert, um den Krieg zu gewinnen

Es gibt Momente in der Politik, in denen sich die Atmosphäre schlagartig ändert, so als würde jemand in einem überhitzten Raum plötzlich ein Fenster aufreißen. Am vergangenen Montag war ein solcher Moment im Weißen Haus zu spüren, doch die kalte Luft, die hineinströmte, brachte keine wirkliche Erleichterung, sondern die nüchterne Kälte des politischen Realismus. […]

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